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Glutenfreie Ernährung im Alltag
Mein Name ist Angelika und ich blogge seit vier Jahren auf hellopippa.com über’s Reisen, Natur und Natürlichkeit, meine beiden Hunde, Nachhaltigkeit und was mir sonst noch so durch den Kopf geht.

Seit etwa eineinhalb Jahren ernähre ich mich nun glutenfrei. Wie es dazu kam, worauf ich achte und wie man bei Einladungen und Restaurantbesuchen mit der Glutenunverträglichkeit umgehen kann, verrate ich euch heute.
Vorweg – ich habe keine Zöliakie. Ich bin aber auch nicht eine von denen, die sich quasi „nur aus Spaß“ und „weil’s eben ein Trend“ ist glutenfrei ernähren. Ganz im Gegenteil – ich bin eine absolute Naschkatze und würde wirklich viel darum geben, Gluten wieder vertragen zu können. Meine Krankheitsgeschichte hat sich über mehrere Jahre gezogen, ich habe zwei Darmspiegelungen hinter mir, habe eine chronische Darmentzündung und eigentlich ist nie wirklich jemand dahinter gekommen, was mir wirklich fehlt. Durch einen Selbstversuch bin ich dann schließlich auf’s Gluten gekommen und habe gemerkt: Alle meine Verdauungsprobleme (von A bis Z – ich will hier jetzt gar nicht davon anfangen...) sind verflogen, wenn ich mich glutenfrei ernähre. Ich habe immer wieder probiert, glutenhaltige Speisen zu essen aber mir ging es sofort wieder schlechter. Wenn ich mich konsequent an die glutenfreie Ernährung halte, habe ich gar keine Beschwerden, mache ich mal eine Ausnahme sieht mein Darm sofort wieder rot. Nach Absprache mit meinem Arzt und weiteren Untersuchungen stand dann also fest: Wir probieren’s mit einer glutenfreien Ernährung. Mehr über diese ganze Vorgeschichte könnt ihr aber auf meinem Blog nachlesen – hier soll es heute ja eigentlich auch noch um andere Themen gehen.

Worauf achtest du bei deiner Ernährung?

Ich versuche, wie gesagt, mich ausschließlich glutenfrei zu ernähren. Manchmal, alle paar Monate überkommt mich mal die Lust auf etwas Glutenhaltiges und ich halt’s nicht mehr aus. Dann beiße ich mal beim Krapfen meines Freundes ab oder nasche ein paar Kekse. Da ich das aber sofort spüre, versuche ich mich wirklich daran zu halten und Gluten zur Gänze zu meiden. Ich merke aber auch, dass Weizen eindeutig am schlimmsten ist. Andere Weizenabkömmlinge vertrage ich auch nicht wirklich gut, aber um einiges besser als klassischen Weizen. Da ich ja aber nur eine starke Unverträglichkeit habe, und keine Zöliakie, habe ich nicht so starke Einschränkungen. Lebensmittel, die von Grund aus zwar glutenfrei sind aber eventuell durch Gluten kontaminiert sein könnten, esse ich. Auch stört es meinen Darm nicht, wenn mein glutenfreies Brot in der Nähe eines glutenhaltigen Brotes liegt. Darüber bin ich sehr froh und das erleichtert mir auch das Essen gehen auswärts und private Feiern. Mein liebstes Brot ist das „Meisterbäckers Vital“ von Schär. Ich schmeiß mir das immer in den Toaster und esse es dann noch warm mit Butter und Marmelade bestrichen – so erinnert es mich dann immer an Mehrkorntoast, den ich schon immer gerne gegessen habe. Aus glutenfreien Biskotten, ebenfalls von Schär, mache ich oft glutenfreies Tiramisu, mit glutenfreien Butterkeksen lässt sich leicht ein no-bake-Cheesecake machen. Glutenfreie Mais-/Reispasta gibt es mittlerweile in jedem gut sortierten Supermarkt, beim BILLA kaufe ich zum Beispiel immer die von Barilla oder Gnocchi von Garofalo (die sind super lecker, mhhhh!). Auch glutenfreies Mehl kaufe ich regelmäßig im Supermarkt. Ihr merkt – alles, was ich für den täglichen Bedarf daheim brauche, bekomme ich beim BILLA. Daheim glutenfrei zu essen ist somit wirklich keine Challenge mehr.

Auswärts essen

Hingegen kann auswärts essen ziemlich mühsam sein – besonders, wenn man wirklich Zöliakie hat. Ganz viele Lokale bieten mittlerweile zwar schon glutenfreie Optionen an – achten dabei aber nicht auf Kontamination durch glutenhaltige Lebensmittel. So steht oft der glutenfreie Kuchen direkt neben dem glutenhaltigen und wird sogar mit dem gleichen Tortenheber aus der Form genommen. Das ist für mich kein großes Problem – für jemanden, der wirklich Zöliakie hat, kann das aber fatal sein. Ich weiß von Bekannten, die wirklich Zöliakie haben, dass sie deshalb eher in Restaurants gehen, die gezielt nur glutenfreie Kost anbieten oder wirklich streng mit der Trennung von glutenfrei/glutenhaltig umgehen. Macht man nämlich einmal eine negative Erfahrung, war die monatelange positive „Arbeit“ zur Darmsanierung ganz umsonst. Falls ihr mit FreundInnen essen gehen wollt, die sich glutenfrei ernähren müssen, einfach am besten im Vorfeld beim Restaurant anrufen und nachfragen, wie die das in der Küche so handhaben. Bei Essenseinladungen handhabe ich es so, dass ich im Vorfeld (wenn das nicht eh schon bekannt ist) Bescheid gebe, dass ich mich glutenfrei ernähren muss. Zusätzlich frage ich immer gleich, ob ich etwas mitnehmen soll oder kann, mein eigenes Brot zum Beispiel oder glutenfreie Pasta. Ich sage auch immer von mir aus, dass zum Beispiel Reis, Kartoffeln, Mais oder Quinoa von Grund auf glutenfrei sind. Menschen, die sich noch nie mit dem Thema „glutenfrei“ auseinander gesetzt haben sind zuerst oftmals überfordert. Hilfe und Aufklärung anbieten ist da, meiner Meinung nach, das Mindeste. Ich habe gottseidank super verständnisvolle FreundInnen, die sich mittlerweile mit dem Thema schon so gut auskennen, dass ich jedes Mal total leckere glutenfreie Speisen vorgesetzt bekomme. Gut glutenfrei zu kochen ist keine Hexenkunst – das an andere zu vermitteln genauso wenig. Wie in jeder Lebenslage und bei jedem Thema gilt: Kommunikation ist das A und O, damit am Ende alle glücklich und zufrieden, ohne Bauchschmerzen, am Tisch sitzen können.
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