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Radieschen
Knackig und erfrischend. Radieschen haben von Frühling bis Herbst Saison!

Klein, aber oho!

Radieschen gehören zum Knollengemüse, sie sind verwandt mit Rettich und Kohlrabi. Radieschen sind rund, außen rot und innen weiß und zwischen 2 und 6 cm groß. Manche Gärtner pflanzen auch besondere Sorten, zum Beispiel mit weißer, gelber oder violetter Schale oder in länglicher Form.

Alles Wissenswerte über Radieschen!

Die Würze macht es aus!

Ihren typischen, leicht scharfen Geschmack erhalten Radieschen durch die Senföle, die unter der Schale enthalten sind. Mit der Schärfe schützt sich das Radieschen eigentlich gegen Fressfeinde, beim Menschen erreicht es damit genau das Gegenteil: Gerade wegen des würzigen Geschmacks lassen wir uns die kleine Knolle so gerne schmecken.

Lieber roh oder gekocht?

Gegessen werden Radieschen meist roh: als Ganzes, in Scheiben oder geraspelt, auf dem Butterbrot oder in Salaten und Aufstrichen. Sie lassen sich aber auch kochen und für Saucen, Suppen oder als Beilage verwenden, wobei sie beim Garen ihre Schärfe verlieren.

Radieschen richtig lagern

Ganz frisch sind Radieschen am knackigsten und geschmackvollsten. In ein feuchtes Tuch gewickelt, halten sie im Kühlschrank gut fünf Tage. Schneide ihre Blätter vorher ungefähr einen Fingerbreit über der Knolle ab, sie entziehen der Knolle nämlich Wasser, und das Gemüse wird welk und weich. Leicht schrumpelige Radieschen werden wieder frisch, wenn man sie vor dem Essen 30 Minuten in kaltes Wasser legt.

Rekord: Das längste Radieschenbrot...

...gab es 2016 beim Radieschenfest in Hall in Tirol. Es war 7 Meter lang! Das Radieschenfest wird hier jährlich gefeiert, da in Nordtirol 60 Prozent aller österreichischen Radieschen angebaut werden.