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Marillen
Reife Marillen sind weich und saftig. Erfahre, warum sie dennoch als Steinobst gelten.

Sonnenfrüchte

Wenn Marillen genug Sonne bekommen haben, schmecken sie süß und sind saftig. Sie haben dann neben der Süße einen leicht säuerlichen, erfrischenden Geschmack. Je nach Sorte können Marillen eher flach oder rundlich sein und eine glatte oder samtige Schale haben. Ihr Fruchtfleisch ist weißlich, gelb oder tieforange. Auch die Farbe der Schale reicht von Gelb bis Orange mit roten Bäckchen, Punkten oder Flecken. Typisch für alle Marillen ist die Naht, die die Frucht in zwei Hälften teilt.

Alles Wissenswerte über Marillen!

Wie magst du Marillen am liebsten?

Werden Marillen nicht gleich gegessen, kann man sie auch gut ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren. Die Früchte eignen sich besonders gut zum Einkochen als Marmelade, für Kompott und Röster. Auch in der österreichischen Mehlspeisküche finden sich viele Rezepte mit Marillen, denke an Marillenkuchen und Marillenknödel.

Was sind eigentlich Aprikosen?

Bestimmt hast du schon einmal den Begriff „Aprikose“ gehört. Aber lasse dich nicht in die Irre führen, es handelt sich dabei nicht um eine eigene Sorte, sondern tatsächlich um ein und dieselbe Frucht: Was in Österreich Marille heißt, nennt man in Deutschland Aprikose.

Hast du das gewusst?

Marillen gehören zum Steinobst. Steinobst ist der Überbegriff für Früchte, die im Inneren einen harten, holzigen Kern haben, der meist von saftigem, süßem Fruchtfleisch umgeben ist. Diesen harten Kern nennt man Stein, in ihm befinden sich die Samen. Zum Steinobst zählen neben der Marille viele andere heimische Baumfrüchte wie Pfirsiche, Kirschen, Zwetschken und Weichseln. Aber auch Mangos und Oliven sind Steinfrüchte.