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Honig
Gerade zur Winterzeit verwenden wir den köstlichen Bienenhonig gerne für Tee und süße Bäckereien.

Das flüßige Gold

In früheren Zeiten, bevor die Herstellung von Zucker aus der Zuckerrübe bekannt war, war Honig das einzige Süßungsmittel. Heute essen wir Honig vor allem als Brotaufstrich, verfeinern damit Getränke oder verwenden ihn als Backzutat, z. B. in den jetzt zu Weihnachten beliebten Lebkuchen. Honig besteht je nach Sorte aus etwa 80 % Zucker, 16 % Wasser und 4 % Mineralstoffen, Vitaminen und Enzymen. Auch winzige Wachsteilchen aus den Waben sind in sehr geringen Mengen enthalten.

Alles Wissenswerte über Honig!

So wird Honig gemacht

Der Imker oder Bienenzüchter gibt Wachsplatten in Holzkästen, an denen die Bienen Waben aufbauen. Die Bienen fliegen zu Blüten, sammeln süßen Nektar und übergeben ihn im Bienenstock anderen Bienen. Anschließend werden von den Bienen körpereigene Stoffe hinzugefügt – so wird aus Nektar Honig. Der wird in die Waben eingelagert. Zu guter Letzt gibt der Imker die vollen Waben in eine Schleudermaschine, damit der fertige Honig herausfließen und in Gläser gefüllt werden kann.

Erstaunliche Honigfakten

• Ein Bienenvolk mit rund 10.000 Bienen erzeugt ungefähr 15 Kilogramm Honig pro Jahr.
• Für 1 kg Honig müssen von den Bienen ca. 2 Millionen Blüten besucht werden.
• Jeder Österreicher isst durchschnittlich 1,2 kg Honig pro Jahr.

Rekord: Weltgrößtes Lebkuchenhaus

Das zuckersüße Gebäude stand nicht im Märchenwald von Hänsel und Gretel, sondern 2013 in der Stadt Bryan in Texas, USA. Das 6,5 Meter hohe Haus bestand aus 1.000 Kubikmetern echtem Lebkuchen!